ZUKUNFTS-WERKSTATT

GEMEINWESEN-STIFTUNG-Wennigsen

Grenzen auflösen – Zukunft gestalten



Wir laden ein mitzuwirken

ATELIER-GESPRÄCHE

Vortrag und Gespräche

mit Dr. Pim Blomaard / Niederlande

22. / 23. August 2022

Musicon, Albert-Einstein-Str. 2A, Wennigsen



Programm:

Montag, 22. August 2022

11.00 – 12.30 Uhr Atelier Gespräch „Spirituelle Ökonomie“

Wie kommt meine Spiritualität ins Gemeinwesen


Mittagspause


15.00 – 16.30 Uhr Atelier Gespräch Natürlich Mensch-Sein

Eine Entdeckungsreise

Christine Heidemann, Lena Sommerlad, Petra Mieth


Kaffeepause


Vortrag

17.00 – 18.30 Uhr  INTENTIONALE GEMEINSCHAFTEN

Pim Blomaard / Niederlande

im Anschluss dazu Aussprache


Imbiss


19.30 – 21.00 UHR Musikalisches Gespräch

Ein „ Konzert“ als intentionales Gemein-Wesen-Erlebnis

im Dialog zwischen Mitgliedern des Ensemble Musicon

und den anwesenden Bürger*innen.



Dienstag, 23. August 2022

11.00 – 12.30 Uhr Atelier Gespräch AG Inklusiv statt Exklusiv

Welche Wege gehe ICH, um das DU in seiner

Einzigartigkeit wahrzunehmen

mit Musicon/ Anthropoi / Triskele/ Präventionsrat /

Flüchtlingshilfe und jeden interessierten Menschen


Mittagspause


15.00 – 16.30 Uhr Atelier Gespräch Gemeinwohl-Index

Welche Indikatoren sind mir fürs Wennigser

Gemeinwohl wichtig?

mit Claudia Schelp, GWÖ-Hannover


Kaffeepause


17.00 – 18.30 Uhr welche Intentionen führen uns in Wennigsen

zu assoziativen (Ver-)Bindungen

- Einführung und Gespräch mit Pim Blomaard -


Imbiss


Gründungs-Initiative

19.30 - 21.00

GEMEIN-WESEN-STIFTUNG-Wennigsen


(alle Termine sind öffentlich / Anmeldung wg. begrenzter Platzzahl unter

05103 – 5032 300 oder info @musicon-wennigsen.de )



..In der heutigen Zeit können wir eine Zunahme von sog. intentionalen Gemeinschaften beobachten. Das sind Gemeinschaften, in denen Menschen einen Bereich ihres Lebens teilen: Land, Arbeit, Haus oder sogar ihr Einkommen.


(..)Natürlich ist diese Form des Zusammenlebens keineswegs neu. Viele Stämme wurden durch ein verbindendes Prinzip zusammen-gehalten (..). Aber diese Form des Zusammenlebens haben wir verloren.


In der modernen Welt der Technik, in der selbst Familien ihre Bindekraft verlieren, in der sich viele soziale Strukturen auflösen, werden wir moderne Bürger immer mehr individualisiert, isoliert und entfremdet…“


Kapazitäten zu Inklusion und Mitgestaltung

..“Wir brauchen Kapazitäten, um gemeinsam eine neue Geschichte zu entwickeln, die wir uns selbst erzählen können und die wir teilen können...

(..) zur Schaffung einer Synthese aus individuellem Unternehmertum und Verantwortung für das Ganze, einer kreativen Symbiose zwischen der Organisation und ihrer Umwelt.“


..Es muss einen offenen Bewusstseinsraum geben,

in dem Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und Auffassungen in einen Prozess der gemeinsamen Erschaffung einer unbekannten, kommenden, gemeinsamen Zukunft eintreten können“.


Soziale Künstler sind gefragt

. Wenn die Gründer nicht mehr da sind, gibt es keinen >Nachfolger<, der sie ersetzen kann; es bleibt nur noch eine Gruppe von Menschen mit guten Intentionen.“


(..)Was Organisationen als Gemeinschaften brauchen, sind neue >Sozialkünstler<. Mit starren Managern an der Spitze werden die Gemeinschaften nicht überleben bzw. sich nicht erneuern“.


Dr. Pim Blomaard ist Leiter des Bernard Lievegoed Research Center an der Vrije Universiteit (VU) in Amsterdam. Er war 16 Jahre lang Geschäftsführer der Raphaëlstichting (anthroposophische Betreuungs-einrichtung für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen). Heute arbeitet er als freiberuflicher Forscher, Dozent und Entwickler| Er ist Vorsitzender der Anthroposophischen Gesellschaft in den Niederlanden | Im Jahr 2021 hat er das «Atelier für Anthroposophie & Gesellschaft» mitbegründet.


Auszug zusammengestellt von Kurt Eschmann, Februar 2022

(Stand: 9.8. 2022)